Über

Deutsch-Polnischer Verein neu belebt

 

Der Vorstand 2011

 

 

Nach zehnjähriger Pause wurde der Deutsch-Polnische Verein wieder belebt. Er hat jetzt stärker noch als zuvor die Partnerschaft zwischen den beiden Städten in den Mittelpunkt seiner Arbeit gestellt und sich daher in „Deutsch-Polnischer Verein Wiesbaden-Wroclaw“ umbenannt. Initiatoren waren die beiden Vorsitzenden Gerd Fehrer und Jadwiga Lange. Gemeinsam beschlossen sie, den Partnerschaftsverein zu retten, indem sie ein neues, kulturell geprägtes Veranstaltungsprogramm ins Leben riefen und Reisen in die Partnerstadt organisierten.

 

Der Verein wurde 1988, ein Jahr nach dem Beschluss der Stadt Wiesbaden, eine Partnerschaft mit der Stadt Wroclaw (Breslau) einzugehen, gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten der damalige Oberbürgermeister Wiesbadens, Achim Exner und die Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul. Ende der neunziger Jahre ruhte der Verein, wurde jedoch von seinem damaligen zweiten Vorsitzenden Karl Reininger am Leben erhalten.

 

Im Jahr 2011 wurde der Verein durch seine beiden Vorsitzenden wieder belebt. Von da an machte seine Arbeit große Fortschritte. Der Verein gewann an Attraktivität. Die Zahl der Mitglieder nahm ebenso zu wie die Zahl der kulturellen Angebote und Partnerschaftsreisen .

 

Nach dem plötzlichen Tod seines Vorsitzenden im August dieses Jahres durchläuft der Verein momentan eine Umstrukturierungsphase, die voll vom Elan und dem Engagement seiner Mitglieder getragen wird, um die begonnene Arbeit fortzusetzen und zu erweitern.

 

Bisher wichtige Veranstaltungen waren die zwei Konzerte der polnischen Band Megitza, ein Konzert mit drei Musikern der Opera Wroclawska, literarisch-musikalische Abende zu Gerhard Hauptmann und Joseph von Eichendorff, ein Jazzkonzert mit dem Janusz Stefanski Quartett, sowie eine Reise nach Wroclaw und Umgebung und eine zweite nach Wroclaw, Krakow und Görlitz.

 

Dieses Programm soll fortgesetzt und erweitert werden, beispielsweise durch die Beteiligung am Wiesbadener Kunstsommer 2014 mit dem Künstler Tomasz Opania aus Wroclaw und den Ausbau der Beziehungen zur Stadt Wroclaw. Das Ziel ist es, die Präsenz der Partner in beiden Städten zu erhöhen und das gegenseitige Verständnis der Bürgerinnen und Bürger in beiden Regionen zu fördern.

 

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